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"The Latest" von Jeff Schindler - 25. August 1998
Quelle Originalartikel: http://www.amiga.com/082598-schindler.html

Jeff Hier, im Amiga Inc. Hauptquartier war es ein langer, heißer Sommer. Wir waren sehr geschäftig und haben konsequent daran gearbeitet, die Zukunft des Amigas zu sichern. Obwohl wir den angekündigten Termin für unseren OS-Partner nicht einhalten konnten, haben wir dennoch Verhandlungen geführt, Verträge abgeschlossen, und wir haben an unseren Plänen für die nächste Amiga Generation weiter gearbeitet.

Ich verspreche, wir haben wirklich sehr hart gearbeitet. Wir sind sogar mehr denn je gespannt auf die Zukunft, aber wir sind angehalten alles richtig zu machen, und das braucht seine Zeit.

Eines abends, zu Hause wurde ich daran erinnert, wie wichtig es ist, alles richtig zu machen. Ein Lieblingszeitvertreib meiner Familie ist es, abends einen Film anzusehen oder interaktive Abenteuerspiele zu spielen. Wir sind dann alle los, um beim nächstgelegenen Laden eine Auswahl zu treffen. Mit der Geldbörse in Hand standen wir alle vor den Regalen mit den vielen Spielen. Wir suchten das Titanic-Adventure aus. Ich erklärte unseren Kindern stolz, daß der Amiga für Teile der Produktion des Filmes Titanic eingesetzt wurde. Wir waren uns darüber einig, daß dies ein tolles Spiel sein würde, und wir waren ungeduldig, welches "Abenteuer" uns zu Hause erwarten würde. Und was für ein "Abenteuer" das werden sollte!!

Wir versammelten uns in unserem heimischen Theaterraum vor dem PC/Fernseher und begannen das Spiel zu installieren. Meine Frau und unsere vier Kinder waren schon ganz ungeduldig endlich spielen zu können, und so begann das "Abenteuer".

Wir waren dabei das Spiel zu laden... und es stürzte ab! Dann bemerkten wir die gelbe Notiz mit der Überschrift WARNING und eine lange Liste mit Instruktionen. Wir wurden gezwungen auf einige Optionen zu verzichten, wie Video- und Audio-Qualität und die CD-ROM-Geschwindigkeit mußte reduziert werden. Wir befolgten akribisch jeden Schritt, (das unter großem Protest, wie ich hinzufügen möchte). Sehen Sie, wir hatten ein System gestartet, was über die neueste Technologie verfügt, und glauben Sie mir, ich wollte alles nur Mögliche sehen!! Langsam, einer nach dem anderen, verließen unsere Kinder den Raum. Jeder von ihnen sagte im Gehen: "... sag' bescheid, wenn Du es zum Laufen gebracht hast, Dad." Unser 7 Jahre alter Junge James war der einzige, der sitzen blieb und darauf wartete, bis das Titanic Abenteuer zum Leben erweckt werden würde. Was er zu sehen bekam, war ein schwarzer Bildschirm, mit einer weissen Sanduhr, und wie sein Vater kurz davor war, die schnurlose Tastatur in den 32-Zoll-Monitor zu werfen!! Nach zwei Stunden Hoch- und Runterfahrens des Rechners, war unser Abenteuer vorbei (bevor es begonnen hatte). Mit Wut und Enttäuschung taten wir das Spiel wieder in seine Hülle und brachten es in den Laden zurück. Das einzige, was mir nur noch durch den Kopf ging war "so sollte es nicht sein". Genau wie die Titanic, egal wie stark, nichts ist unsinkbar!

Daran wird wieder deutlich ... warum der Amiga anders ist, und warum es so wichtig für uns ist, daß wir unsere Zukunftsvision für den Amiga verwirklichen, und daß wir es richtig zu machen. Dank Ihrer fortwährenden Unterstützung und Geduld, machen Sie Amiga zu dem, was es ist. Behalten Sie im Sinn, daß durch solche "Abenteuer" der Amiga in Ihren Herzen weiterlebt.

Jeff Schindler
General Manager
Amiga Inc.

Übersetzer dieses Artikels: Anja Frese 03.09.1998

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