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Eine Initiative des |
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Thomas J. Schmidt klärt auf
17. September 1999 In den News-Groups und per Email wurden in den
vergangenen paar Wochen eine große Menge von
Verwirrung und Frustration zum Ausdruck gebracht. Ich
entschuldige mich dafür, dass wir in unserer
Kommunikation nicht direkter waren und ich möchte die
Sache klarstellen.
Zunächst, wie in meinen vorherigen Mitteilungen, bin
ich weiterhin von der Leidenschaft und dem Engagement dieser
Gemeinde beeindruckt. Sie sind über eine Anzahl von
Umbrüchen und verschiedenen falschen Anfängen
für Next-Generation-Amiga-Platformen "dabei
geblieben". Sie verdienen Besseres. Ich habe
während der letzten beiden Wochen viele, viele Emails
erhalten, die Ihre Meinungen und Frustrationen
ausdrücken. Lassen Sie mich versuchen zusammenzufassen
was ich gehört habe.
Viele von Ihnen erkennen die Tatsache, dass wir uns auf
Software für die kommende Generation von "Internet
Appliances" konzentrieren. Wir sind von dem neuen Amiga
Operating Environment sehr begeistert, von unserer Arbeit
mit Linux (und anderen Betriebssystemen die Java
unterstützen) und der gewaltigen Wachstumskurve bei
Internet Appliances, auf der wir fahren werden. Charmant
haben Sie uns bei diesen Bemühungen alles Gute
gewünscht, dafür danke ich Ihnen. Wie Sie wissen,
kündigten wir im Juli an, dass wir die Entwicklung
eines "Multimedia Convergence Computer"
durchführen. Nach dem Wechsel im Management bei Amiga
haben wir all unsere Produktpläne überdacht. Um
ehrlich zu sein, fähig zu sein den MCC zu liefern, war
für uns unrealistisch. Außerdem habe ich
grundsätzlich entschieden, dass es besser wäre mit
einer breiten Vielzahl von Hardwarepartnern Partnerschaften
einzugehen, als mit einem eigenen Produkt gegen diese zu
konkurieren.
Aus Ihrer Sicht gibt es dabei ein großes Problem.
Hört sich großartig an, aber was hat diese neue
Richtung mit dem ursprünglichen Amiga-Computer zu tun?
Ganz ehrlich, nichts! Wir verstehen, dass dies nicht die
Sehnsucht der Amiga-Gemeinde nach einem
Next-Generation-Amiga befriedigt. Als Antwort darauf, werde
ich mich weiterhin darin engagieren Partner ausfindig zu
machen, die an der Entwicklung eines
Next-Generation-Amiga-Computer und
-Betriebssystem interessiert sind. Wir haben die
Diskussionen im neulich formierten "Phoenix Platform
Consortium" verfolgt und sprechen mit Firmen die an
einer Bereitstellung des Next-Generation-Amiga interessiert
sind. Wir sind offen für die Möglichkeit einer
Lizensierung der Produktspezifikationen und des Designs des
MCC, welche nun für Firmen abgestellt wurden, die an
einer Weiterentwicklung der Produkline von
Amiga-Desktop-Computer interessiert sind. Wir glauben, dass
dies eine attraktive Geschäftsgelegenheit für eine
andere Firma sein könnte.
Zusammengefaßt werden wir damit fortfahren, unsere
Recourcen auf das Setzen von Softwarestandards für die
kommende Generation von Internetgeräten zu richten. Wir
planen nicht Hardwaregeräte anzubieten, werden jedoch
mit Hardwareherstellern arbeiten, die unsere Technologie
lizensieren wollen. Soweit es das Anbieten von
Next-Generation-Amiga-Systemen betrifft, sind wir für
Gespräche mit Firmen offen, die ein solches Produkt
anbieten wollen. Die von Ihnen die vom Amiga Operating
Environment begeistert sind, das auf einer breiten Vielzahl
von zukünftigen Internet Appliances läuft, laden
wir ein unsere Aktivitäten und unseren Vortschritt
während der kommenden Monate zu verfolgen. Die Software
für Internet Appliances die wir zusammenbauen, wird
ein aufregendes neues Gebiet der Softwareentwicklung
für die Art von innovativen Denkern eröffnen, die
in es in den vergangenen Jahren zum Amiga gezogen hat.
Best
Regards,
Quelle Originalartikel:http://www.amiga.com/diary/executive-e.html vom 17.09.1999
Offener Brief an die Amiga-Gemeinde
Thomas J. Schmidt
President and CEO
Amiga, Inc.
Übersetzer dieses Artikels:
Martina Jacobs 17.09.1999